Sardinien Urlaub
Reservation Hotel, Residence, Bed and Breakfast, Holiday Rentals in Sardinia
Suche Ändern
UnterkunftAuto VermietungFährenFlügeTransfer
Unterkunft wählen::

vom: 
Kalender
bis:
Kalender

Gebiet:


Zimmer:

1° Zimmer


Adulti


You are in... Alghero
Foto e video della Sardegna
Foto e video Alghero
Suche auf der Seite
Alghero
Oberfläche: 224Km2
Bevölkerung: 39.026 einwohner
Gebiet: La Nurra
plz: 07041
Vorwahl: 079


Beginnen wir nun mit dem archäologischen Teil, mit dem Besuch der Grotta Verde, die sich am westlichen Ende der Bucht von Porto Conte befindet. Sie liegt etwa 23 Km von Alghero entfernt (SS 127 bis). Der Eingang befindet sich 75 m über dem Meeresspiegel. Das Innere ist von einer großen Höhle aus dem Mesozoico (200 Millionen Jahre alt) mit grünfarbigen Stalagmiten geprägt. Ein kleiner See mit Salzwasser bedeckt den Grund. Einst war er trocken und vom Urmenschen in der Jungsteinzeit (VI. Jahrtausend v.Chr.) bewohnt.
Fahren wir fort mit der Necropoli (Gräberfeld, ) Anghelu Ruiu aus der prenuraghischen Zeit, etwa 10 Km von Alghero entfernt, in Richtung Porto Torres.
Das Vasengrab von Santu Pedru erreicht man über die SS 131bis in Richtung Ittiri, etwa 10 Km von Alghero entfernt. Es handelt sich um eine unterirdische Gruft zur Bestattung der Verstorbenen, deren Reste in eine Art Vasen gefüllt wurden. Diese Bestattungszeremonie wurde hauptsächlich auf Sardinien ausgeübt. In der Gruft ist eine große, rechteckige Öffnung mit zwei Pfeilern. In der Mitte der Wand befindet sich eine „falsche Tür“ (Scheintür, meist das Relief einer Tür auf einer geschlossenen Mauerfläche ohne Türöffnung).
Der terrassenförmige Altar auf dem Berg Monte d`Accoddi ist ein pre-nuraghisches Denkmal und einzigartig im gesamten Mittelmeerraum. Es handelt sich um einen megalithischen (aus großen Steinen erbaut), abgestumpften, pyramidenförmigen Bau mit einer Art Zutrittsrampe. Das Konzept dieses Baus lehnt sich an jenes des orientalischen Ziqqurath („hoher Platz“, der Himmel und Erde vereint), dessen berühmtes Beispiel der Turm zu Babel ist. Um diesen Ort zu erreichen, folgt man der SS 131 in Richtung Sassari. Etwa 7 Km hinter Porto Torres erreicht man eine Gabelung. Auf der rechten Seite, bei einem Bauernhof, biegt man auf einen Feldweg. Von dort ist es noch ca. 1 Km.
Die Nuraghen-Burg Santu Antine (Torralba) besteht aus drei Komplexen und ist eine der beachtlichsten megalithischen (aus großen Steinen) Bauten Sardiniens. Man erreicht sie über die SS 131Bis in Richtung Ittiri-Thiesi bis zur Schnellstrasse SS 131; dann in Richtung Bono bis zur Gabelung nach Santu Antine.
Das archäologische Museum von Ittereddu (Sassari) ist täglich geöffnet und stellt interessante Ausgrabungen der sorgfältigen, territorialen Forschung aus.
Die Gigantengräber (tombe dei giganti = Hünengrab aus der Bronzezeit) von Tamuli (bei Macomer) befinden sich etwa 300 Meter von der gleichnamigen Nuraghe entfernt.
Direkt an der Schnellstrasse SS131 bei Paulilatino liegt Santa Christina, eine heilige Stätte bestehend aus ehemaligen Behausungen, einem Festplatz und dem noch sehr gut erhaltenen heiligen Brunnen. Ganz in der Nähe befindet eine Nuraghe.
Wer schon in Alghero ist, darf sich eine echte Perle der Natur einfach nicht entgehen lassen. Die Tropfsteinhöhle Grotta di Nettuno ist eines jener geologischen Naturwunder, das den Besucher durch seine unglaubliche Schönheit bezaubert und eine unvergessliche Erinnerung hinterlässt. Jährlich hat sie über 150 Tausend Besucher. Es handelt sich um eine besonders große Grotte, die sich über ca. 2.500 Meter erstreckt: Säle verschiedenster Größe und Beschaffenheit, Tunnel, kleine glänzende Seen, tiefe Brunnen immer wieder verbunden durch die engen Stollengänge.
Die zahlreichen naturwissenschaftlichen Besonderheiten machen sie zu einer der interessantesten und wertvollsten Grotten im gesamten Mittelmeerraum.
Der Eingang der Höhle, vor dem die Boote mit den Passagieren anlegen, führt den Besucher zum Empfang in eine Vorhalle. Nun geht es ins Höhleninnere, wobei man als erstes auf den vom Meerwasser gebildeten See Lamarmora trifft, der diese Eingangshöhle fast vollständig bedeckt.
Die Wände an den Ufern dieses Sees schimmern grün-bläulich. Aber nicht die Lichtstrahler sind der Auslöser für dieses einzigartige, bunte Farbenspiel, sondern die pflanzlichen Verkrustungen an den Wänden.
Von Alghero aus kann die „Grotte Neptuns“ auf zwei verschiedenen Wegen erreicht werden: Vom Hafen aus starten Boote. Die etwa einstündige Fahrt führt an der eindrucksvollen Korallenküste entlang, vorbei an den Klippen des Capo Galera und der Punta Gilio, bis hin zur Spitze des Capo Caccia, wo sich in einer wunderschönen Szenerie der Eingang der Grotte vor den staunenden Besucheraugen öffnet.
Auf dem Landweg erreicht man Capo Caccia nach 25 Km über eine tolle Panoramastrasse direkt am Meer entlang.
Von der kleinen Piazza des Capo Caccia aus führt an der westlichen Seite eine lange Treppe 110 m Meter nach unten, direkt zum Haupteingang der Grotte.


< | Seite 2/2|